KV LöbauAktuellesJunge Naturwächter "Mutige Molche"

Willkommen bei den Jungen Naturwächtern "Mutige Molche"

Bist du auch ein Naturfreak? Dann komm zu uns!

Logo Junge Naturwächter Sachsen – Foto: LANU
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Logo Junge Naturwächter Sachsen – Foto: LANU

Wir, die "Mutigen Molche" sind eine Kinderfreizeitgruppe, im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. Wir treffen uns einmal pro Monat zum Abenteuer „Natur“.

Wir sind vor allem draußen unterwegs, erforschen die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten unserer Heimat und lernen, wie man sie bestimmt.

Wir entdecken versteckte Lebensräume, gehen den ökologischen Zusammenhänge im Naturhausalt auf den Grund und unterstützen sogar echte Naturschutzprofis bei ihrer Arbeit.

Gruppenlogo Mutige Molche – Foto: A. Pohl
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Gruppenlogo Mutige Molche – Foto: A. Pohl

Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation Ebersbach begleiten unsere Aktionen und leiten uns an. 

Unsere Aktionen daueren zwischen 3 und 6 Stunden und kosten dich nichts. 

Neben der reinen Naturerfahrung stehen bei uns auch das gegenseitige Miteinander und der Zusammenhalt als Gemeinschaft im Vordergrund.

Deshalb gehört bei uns das gemeinsame Kochen genauso dazu, wie ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer.

Hast du Lust bekommen? Dann, schau vorbei.

Wenn du mehr über das Projekt "Junge Naturwächter" erfahren willst, dann schau mal hier:

Mehr zu den Jungen Naturwächtern

Unser Programm

2026

Wenn nichts anderes angegeben. Ist Treffpunkt stets die NABU-Naturschutzstation Ebersbach, Ludwig-Jahnstraße 2, 02730 Ebersbach-Neugersdorf.

Um vorherige Anmeldung zu den Aktionen wird gebeten.

TerminThemaUhrzeitMitzubringen sind:
Samstag 31.01.2026Vögel & Nester - Nistkastenreinigung9:00Je nach Witterung ist angemessene Kleidung zu tragen.
Samstag 28.02.2026Wildtier 2026 - Spurenexkursion9:00Essen für gemeinsames Picknick, Trinken, dem Wetter angepasste Kleidung
Samstag 28.03.2026Amphibienzaunkontrolle
Samstag 25.04.2026Der Luchs - Rückkehr des Pinselohrs
Samstag 30.05.2026Achtbeinige Krabbler
Samstag 20.06.2026Landkreisweiter JuNa - Tag
Samstag 01.08.2026Trittstein Artenvielfalt - Ackerbrache
Samstag 29.08.2026Seltene Schönheit - Der DWKAB
Samstag 26.09.2026Zukunftswald - Baumpflanzaktion
Samstag 31.10.2026Die Nacht der fliegenden Kobolde
Samstag 28.11.2026Der lange Weg unseres Mülls
Samstag 19.12.2026Von Mineralen & Gesteinen
Download: JuNa_Jahresplan_2026 (PDF) | 0.36 MB
Download: Details zur Januar-Aktion: Vögel & Nester - Nistkastenreinigung (PDF) | 0.20 MB
Download: Details zur Februar-Aktion: Wildtier des Jahres 2026 & Spurenexkursion (PDF) | 0.24 MB

Unsere Aktionen 2026

Kleine Hilfe, große Wirkung: Nistkästenreinigung im Januar

Das neue Jahr der Mutigen Molche beginnt sogleich sehr arbeitsreich und zwar  mit der Reinigung von 30 Nistkästen . Dafür sind die Mutigen Molche am Samstag extra früh aufgestanden. Bereits um 9 Uhr waren die Mutigen Molche versammelt. Ausgerüstet mit Stangen zum Abhängen der Nistkästen und Werkzeug machten sich die Mutigen Molch auf in Richtung Raumbusch, einen Wald nördlich von Ebersbach. Im Raumbusch angekommen wurde nacheinander Nistkasten für Nistkasten gesucht, die Kästen vorsichtig geöffnet und deren Inhalt analysiert und aufgeschrieben. Dabei wurden nicht nur jede Menge Meisennester gefunden, sondern auch die Reste eines Wespennestes und sogar die Vorratskammer einer Maus. Leider hielten auch die Meisennester nicht immer schöne Überraschungen bereit. So wurde in einigen Kästen auch mal ein toter Jungvogel oder auch nicht ausgebrütete Eier gefunden. Doch so ist nunmal die Natur, das wissen auch die Mutigen Molche und haben auch diese Funde untersucht und nach Gründen für das traurige Ergebnis geforscht. Vielleicht wurden die Altvögel gefressen? Vielleicht wurde die Nahrungssuche durch den regnerischen Juli erschwert? Vielleicht wurden die Vögel bei der Brut gestört? …. Genau werden wir es wohl nie erfahren. Nichtsdestotroz ließen sich die Mutigen Molche nicht davon abhalten Kasten für Kasten durchzugehen. Nachdem der Inhalt eines jeden Kastens begutachtet wurde, entfernten die Mutigen Molche die alten Nester oder sonstigen Hinterlassenschaften aus den Kästen, kratzen die Kästen mit einer Spachtel sauber und hängten Sie wieder an Ort und Stelle. 

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Einführung des Aktionstag – Foto: R.Heinrich
Einführung des Aktionstag – Foto: R.Heinrich
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Nistkästen-Reinigung_ Erklärung des Aufbaus – Foto: R.Heinrich
Nistkästen-Reinigung_ Erklärung des Aufbaus – Foto: R.Heinrich
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Vergangene Brut mit Nest auseinander nehmen. – Foto: R.Heinrich
Vergangene Brut mit Nest auseinander nehmen. – Foto: R.Heinrich
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Öffnen eines Nistkasten - mit den Mutigen Molchen – Foto: R.Heinrich
Öffnen eines Nistkasten - mit den Mutigen Molchen – Foto: R.Heinrich

Nach zwei Stunden war die Arbeit erledigt und die Mutigen Molche machten sich auf den Rückweg in die NABU-Station. Dort konnten sich die durchgefrorenen Mutigen Molche zunächst mit einer heißen Kartoffelsuppe aufwärmen, bevor sie die Nistkastenrunde auswertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Fast die Hälfte der Kästen war besetzt und zwar hauptsächlich mit Meise, wobei etwa für 70% der Nistkästen eine erfolgreiche Brut bescheinigt werden konnte. Somit war 2025 ein erfolgreicheres Brutjahr als 2024. Zum Abschluss sollten die Mutigen Molche beweisen, ob sie ebenfalls in der Lage sind so kunstvolle Nester zu bauen wie die Vögel. Nach einer kurzen Einführung in die unterschiedlichen Nestformen und Brutstandorte verschiedener Vogelarten bekam jeder Mutige Molch einen Schaumstoffwürfel mit hineingesteckten Zweigen vorgesetzt. Die Aufgabe bestand darin in Nachahmung eines Vogelschnabels nur mit Zeigefinger und Daumen ein Nest aus Heu, Gras, und Moos in eine Astgabel zu bauen. Dabei merkten die Mutigen Molche recht schnell, das ist gar nicht so einfach und so wurde hier und da ein kleines bisschen geschummelt. Aber letztendlich konnten sich die Ergebnisse sehen lassen und so beendeten die Mutigen Molche, mit ganz neuem Respekt für die Vögel und ihre unglaublichen Leistungen, das erste JuNa-Treffen im Jahr 2026.

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Grundumriss für das Nest bauen. – Foto: R.Heinrich
Grundumriss für das Nest bauen. – Foto: R.Heinrich
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Fertigstellung der selbst gebauten Nester – Foto: R.Heinrich
Fertigstellung der selbst gebauten Nester – Foto: R.Heinrich
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Theoretische teil - zum lernen wie man Nester baut. – Foto: R.Heinrich
Theoretische teil - zum lernen wie man Nester baut. – Foto: R.Heinrich
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Nach der Nistkästen-Reinigung, gab es zur Stärkung Kartoffelsuppe. – Foto: R.Heinrich
Nach der Nistkästen-Reinigung, gab es zur Stärkung Kartoffelsuppe. – Foto: R.Heinrich

Unsere Aktionen 2025

Januar - Auf den Spuren von Deutschlands wilden Greifen

Besuch der Sonderausstellung "Deutschlands wilde Greife" im Museum der Westlausitz – Foto: R.Heinrich
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Besuch der Sonderausstellung "Deutschlands wilde Greife" im Museum der Westlausitz – Foto: R.Heinrich

Für die „Mutigen Molche“ startete das Jahr 2025 mit einer Exkursion in das Museum der Westlausitz nach Kamenz. Ziel der Exkursion war die Sonderausstellung „Deutschlands Wilde Greife“. Die Ausstellung ermöglichte den „Mutigen Molchen“ einen umfassenden Überblick über heimische Greifvogelarten. Neugierig erkundeten die Molche das Museum und lernten jede Menge Wissenswertes über die in Deutschland brütenden Greifvogelarten, ihre Bestandsentwicklung und Gefährdungssituation, sowie über deren Nahrungs- und Habitatansprüche.

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Die Mutigen Molche entdecken den Fischadler – Foto: R.Heinrich
Die Mutigen Molche entdecken den Fischadler – Foto: R.Heinrich
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Was frisst der Fischadler? – Foto: R.Heinrich
Was frisst der Fischadler? – Foto: R.Heinrich
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Dem Wanderfalken ins Nest geschaut – Foto: R.Heinrich
Dem Wanderfalken ins Nest geschaut – Foto: R.Heinrich
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Wer findet die Irrgäste unter den Greifen Deutschlands? – Foto: R.Heinrich
Wer findet die Irrgäste unter den Greifen Deutschlands? – Foto: R.Heinrich

Nach dem Museumsbesuch stärkten sich die Mutigen Molche erstmal bei einem kleinen Picknick im Stadtpark. Anschließend ging es auf Vogelbeobachtung an den Hofeteich in Deutschbaselwitz. Zwar zeigten sich an diesem Tag den Mutigen Molchen keine Greifvögel, doch dafür flogen ihnen Graureiher, Silberreiher und ein Schwarm Misteldrosseln vor das Spektiv. Schließlich traten die Mutigen Molche die Heimreise an. Im Gepäck, viele neue Eindrücke und neues Wissen.

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Vogelbeobachtung am Hofeteich in Deutschbaselwitz – Foto: R.Heinrich
Vogelbeobachtung am Hofeteich in Deutschbaselwitz – Foto: R.Heinrich
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Wo versteckt sich der Silberreiher im Schilf? – Foto: R.Heinrich
Wo versteckt sich der Silberreiher im Schilf? – Foto: R.Heinrich

Februar - Auf lautlosen Schwingen

Samstag, 15.02.2025: Nachdem die Mutigen Molche im Januar bereits die Taggreife Deutschlands kennengelernt haben, folgen nun die Nachtgreife. Mit dem Thema „Auf lautlosen Schwingen durch die Nacht“ witmeten die Mutigen Molche sich einen Abend lang den Eulen & Käuzen Deutschlands. Dabei entdeckten sie welche Eulen und Käuze hier in Sachsen vorkommen, welche Ansprüche die einzelnen Arten an ihre Nahrungs- und Bruthabitate stellen und wie deren aktuelle Bestandsentwicklung und Gefährdungssituation aussieht. 

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Einführung Eulen & Käuze – Foto: R.Heinrich
Einführung Eulen & Käuze – Foto: R.Heinrich
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Überblick heimische Nachtgreife – Foto: R.Heinrich
Überblick heimische Nachtgreife – Foto: R.Heinrich

Doch bevor sich die Mutigen Molche den Nachtgreifen zuwenden konnten, erwartete sie noch ein eines kleines Quiz in Rückschau auf die Januarexkursion. Das Quiz haben die Molche mit pravour gelöst.   

Gegen 17:15 Uhr ging es dann auf abendliche Exkursion an den Rand des Steinbruches Klunst in Ebersbach, um den Rufen des Uhu zu Lauschen. Trotz Minustemperaturen harten die Mutigen Molche tapfer aus, bis nach 30 min der Ruf des Uhu-Männchens zu vernehmen war. Der Uhu ist also in sein Brutrevier zurückgekehrt. Gebannt lauschten die Molche minutenlang dem Uhu bis dessen Rufe in der Nacht verhallten.

Durchgefroren ging es anschließend wieder zurück in die NABU-Naturschutzstation, wo sich die Molche mit einer heißen Suppe aufwärmten und den Abend mit dem Dokumentarfilm „Der Flug der Eule“ ausklingen ließen.

 

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Ausschau halten nach Vögeln – Foto: R.Heinrich
Ausschau halten nach Vögeln – Foto: R.Heinrich
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Aussichtspunkt – Foto: R.Heinrich
Aussichtspunkt – Foto: R.Heinrich

März - Prinzenretter auf der Suche

Samstags, 01.03.2025 und 29.03.2025: Im März mussten die Mutigen Molche zeitig aufstehen. Den bereits um 7 Uhr ging es los in Richtung Landkreis Bautzen. Das Ziel war der ca. 1 km-lange Amphibienschutzzaun an der B96 zwischen dem Großen Ziegelteich und dem Pischzangenteich bei Königswartha. Der Zaun wird jährlich von der Naturschutzstation Neschwitz aufgebaut und  betreut. Bei guten Wanderbedingungen können hier verschiedenste Amphibienarten beobachtet werden. Von Knoblauch- und Wechselkröte, über Gras- und Wasserfrosch, bis hin zur Rotbauchunke ist alles dabei. Ein idealer Standort um die Artenkenntnisse zu heimischen Amphbien zu vertiefen. Das dachten sich auch die Mutigen Molche und durften mit Erlaubnis der Naturschutzstation Neschwitz am 1.3. und 29.3. die tägliche Zaunkontrolle durchführen. Dabei erfuhren Sie auch was es bei den Zaunkontrollen alles zu beachten gibt: wie erfolgt die Dokumentation der Artvorkommen, was passiert mit den Daten, wozu werden die Daten verwendet, welche Hygienevorschriften müssen am Zaun eingehalten werden und vieles mehr.

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Übersicht der Kröten – Foto: R. Heinrich
Übersicht der Kröten – Foto: R. Heinrich
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Amphiebienzaun – Foto: R. Heinrich
Amphiebienzaun – Foto: R. Heinrich
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Amphiebien-Eimer – Foto: R.Heinrich
Amphiebien-Eimer – Foto: R.Heinrich

Leider hatten die Mutigen Molche in diesem Jahr und trotz ihrer Namensverwandtschaft kein Glück. An beiden Kontrolltagen wurde nicht eine einzige Amphibie gefunden. Wahrscheinlich war die Witterung an beiden Tagen zu kalt und zu trocken gewesen. So mussten die Mutigen Molche lernen das manchmal auch Misserfolge zum Alltag eines Naturschützers gehören. Doch die Mutigen Molche wären keine JuNa-Gruppe würden sie aus der Not nicht eine Tugend machen. Die Molche dachten sich, wenn wir schonmal vor Ort sind, dann können wir uns auch nützlich machen und den hermuliegenden Müll aufsammeln. Gesagt getan und so sammelten die Molche an beiden Tagen mindestens 2 Säcke voller Müll.

Zudem waren vielleicht keine Amphibien zu sehen, dafür aber jede Menge anderer Tiere zu entdecken. So fanden die Molche in den Eimern jede Menge Lauf- und Mistkäfer, aber auch die ein oder andere Waldeidechse. An den umgebenen Teichen konnten Seeadler, Graureiher, Silberreiher, Haubentaucher, Nilgänse, Stockente, Mäusebussard, Kranich, Singschwan, Höckerschwan, Schwarzspecht, Graugans, Schellente und Rotmilan beobachtet werden. Das frühe Aufstehen hatte sich also durchaus gelohnt und auf der anschließenden Heimfahrt wurde noch lange über die gemachten Tierbeobachtungen diskutiert. 

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Unterstützung der Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
Unterstützung der Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
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Echse endeckt! – Foto: R.Heinrich
Echse endeckt! – Foto: R.Heinrich
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Erster Käfer 1 – Foto: R.Heinrich
Erster Käfer 1 – Foto: R.Heinrich

April - Vogel des Jahres

Samstag, 12.04.2025: Im April drehte sich alles um den diesjährigen Vogel des Jahres, den Hausrotschwanz. Die Molche lernten dabei dessen Ökologie, Lebensweise und Gefährdungssituation kennen, was der Begriff „Kulturfolger“ bedeutet und wie sich Haus- und Gartenrotschwanz voneinander unterscheiden.

Bei einem Nistkastenrätsel mussten die Molche herausfinden welche Nisthilfe für welchen Vogel bestimmt ist. Nach einem selbstgekochten Mittagessen werkelten die Molche in der Werkstatt der Naturschutzstation und bauten Halbhöhlen für den Hausrotschwanz. 

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Nistkasten für die Mehlschweiben – Foto: R.Heinrich
Nistkasten für die Mehlschweiben – Foto: R.Heinrich
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Kartoffeln schneiden – Foto: R.Heinrich
Kartoffeln schneiden – Foto: R.Heinrich
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Nistkästen zu den Vögel zuordnen – Foto: R.Heinrich
Nistkästen zu den Vögel zuordnen – Foto: R.Heinrich
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Vogelarten – Foto: R.Heinrich
Vogelarten – Foto: R.Heinrich
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Unterstützung der Mutigen Molche beim Nistkästen Bau – Foto: R. Heinrich
Unterstützung der Mutigen Molche beim Nistkästen Bau – Foto: R. Heinrich
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Kleine Nistkästen – Foto: R. Heinrich
Kleine Nistkästen – Foto: R. Heinrich
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Fertigstellung der kleinen Nistkästen – Foto: R.Heinrich
Fertigstellung der kleinen Nistkästen – Foto: R.Heinrich
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Anstreichen der Nistkästen – Foto: R.Heinrich
Anstreichen der Nistkästen – Foto: R.Heinrich

Mai - Wildkräuter entdecken und verarbeiten !

Samstag, 10.05.2025: Das Mai-Treffen stand ganz im Zeichen der Botanik. Bewaffnet mit Weidenkörbchen und Bestimmungsbuch ging es auf Kräuterwanderung durch das Landschaftsschutzgebiet Kottmar. Dabei lernten die Molche nicht nur die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schutzgebietskategorien Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, Flächennaturdenkmal und geschütztes Biotop kennen, sondern auch welche Wildkräuter und Bäume für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Dabei sammelten die Molche mit Bedacht verschiedenste Wildkräuter, um sie sich anschließend in der Naturschutzstation nochmal ganz genau anzuschauen und einzuprägen. Trotz des bis dahin recht trockenen Wetters kam einiges zusammen: Brennnessel, Giersch, Gundermann, Bärlauch, Löwenzahn, Fichtenmaitrieb, Klettenlabkraut, Spitzwegericht, Brombeer- und Erdbeerblätter, Buchenblätter, Knoblauchsrauke, Gänsefingerkraut und Ehrenpreis

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Wildkäuter sortieren – Foto: R.Heinrich
Wildkäuter sortieren – Foto: R.Heinrich
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Wildkräuter, bestimmen und Aufklärung – Foto: R.Heinrich
Wildkräuter, bestimmen und Aufklärung – Foto: R.Heinrich
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Essbare Wildpflanzen – Foto: R.Heinrich
Essbare Wildpflanzen – Foto: R.Heinrich

Natürlich haben die Molche die Kräuter nicht grundlos gesammelt, sondern haben sie anschließen zu einem leckeren Mittagessen verarbeitet. Es gab einen Waldsalat mit frischen Buchenblättern, dazu ein Wildkräutersüppchen und als Hauptspeise Brennnessel-Giersch-Bratkartoffeln mit Gundermannquark. Zur Erfrischung wurde eine blumige Fichtenspitzenlimo gereicht. 

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Wildkräter beschriften und bestimmen – Foto: R.Heinrich
Wildkräter beschriften und bestimmen – Foto: R.Heinrich
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Zubereitung der Wildkräuter – Foto: R.Heinrich
Zubereitung der Wildkräuter – Foto: R.Heinrich
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Zubereitung der Wildkräuter für das Essen – Foto: R.Heinrich
Zubereitung der Wildkräuter für das Essen – Foto: R.Heinrich
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Gesamteindruck der zubereiteten Kräuter mit dem Essen – Foto: R.Heinrich
Gesamteindruck der zubereiteten Kräuter mit dem Essen – Foto: R.Heinrich
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Mittagessen, frisch gesammelt und zubereitet – Foto: R.Heinrich
Mittagessen, frisch gesammelt und zubereitet – Foto: R.Heinrich

September - Apfellese auf der Streuobstwiese

Versuch an die Äpfel zu kommen – Foto: R.Heinrich
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Versuch an die Äpfel zu kommen – Foto: R.Heinrich

Samstag, 13.09.2025 : Um 9 Uhr trafen wir uns am Vereinshaus, um gemeinsam zur Streuobstwiese am Königsstein in Schönbach zu fahren. Unsere heutige Aufgabe war es, so viele Äpfel wie möglich zu ernten um es dann in die Kelterei Mischke zum Saftpressen zu schaffen. Bei guter Stimmung machten wir uns sofort an die Arbeit. Fleißig wurden Äpfel von den Bäumen gepflückt und vom Boden aufgesammelt. Dabei lernten wir auch ein paar alte Obstsorten kennen und fertigten für diese sogar kleine Schilder an. Als Dankeschön für das viele Obst und um die Artenvielfallt der Streuobstwiese zu fördern, haben wir zwei Starnistkästen gebaut und auf der Wiese angebracht. Nachdem alle Kisten und Säcke gefüllt waren, wurden diese aufgeladen und zur Kelterei Mischke nach Ebersbach gebracht. Dort konnten wir beobachten, wie unsere Äpfel gepresst und zu frischem, naturreinem, heißem Apfelsaft verarbeitet wurden. Am Ende reichte unsere Ernte für 500 Flaschen Saft . Darauf waren wir natürlich besonders stolz. Nachdem die Flaschen aufgeladen waren ging es zurück zur Naturschutzstation.

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Marienkäfer versteckten sich am Apfel – Foto: R.Heinrich
Marienkäfer versteckten sich am Apfel – Foto: R.Heinrich
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Gemeine Wesper in einer angefresseneer Brine – Foto: R.Heinrich
Gemeine Wesper in einer angefresseneer Brine – Foto: R.Heinrich
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Beschildern der Obst-Bäume – Foto: R.Heinrich
Beschildern der Obst-Bäume – Foto: R.Heinrich
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Aufhängen eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich
Aufhängen eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich
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Bau eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich
Bau eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich

Dort erwartete uns ein großzügiges Mittagessen, sodass sich alle nach getaner Arbeit gut stärken konnten. Anschließend gestalteten wir Etiketten für die noch warmen Apfelsaftflaschen, von denen wir einige mit nach Hause nehmen durften. Dabei kamen viele kreative, aber auch skurrile Ideen auf.

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Genaue Betrachtung des Selbst beschrifteten und gepressten Apfelsaft – Foto: R. Heinrich
Genaue Betrachtung des Selbst beschrifteten und gepressten Apfelsaft – Foto: R. Heinrich
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Selbst gepresster Apfelsaft von der Streuobstwiese – Foto: R.Heinrich
Selbst gepresster Apfelsaft von der Streuobstwiese – Foto: R.Heinrich

Oktober - Einsatz für saubere Nistkästen

Dienstag, 07.10.2025: Es war wieder einmal Zeit, die Nistkästen am Kux zu reinigen. Um 13 Uhr trafen wir uns wie gewohnt an der Station. Gut ausgerüstet machten wir uns gemeinsam auf den Weg und liefen alle 15 Nistkästen ab. Kasten für Kasten wurde vorsichtig geöffnet, kontrolliert und anschließend gereinigt.

In acht Kästen fanden wir Nester von Meisen, die Spuren einer erfolgreichen Brut zeigten. In ein oder zwei Nestern lagen leider auch tote Jungvögel. Das machte uns zwar etwas traurig, aber so ist nun einmal die Natur. In einigen Kästen entdeckten wir sogar noch Leben: Drei Kästen waren von Mäusen bewohnt. Natürlich brachten wir es nicht übers Herz, sie zu vertreiben. Die kleinen Tiere dürfen bleiben und die kalten Monate in den warmen, kuscheligen Nestern verbringen.

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Befestigung neuer Nägel für die Nistkästen – Foto: R.Heinrich
Befestigung neuer Nägel für die Nistkästen – Foto: R.Heinrich
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reinigung der Nistkästen – Foto: R.Heinrich
reinigung der Nistkästen – Foto: R.Heinrich

ausgebeutetes Nest – Foto: R. Heinrich
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ausgebeutetes Nest – Foto: R. Heinrich

Gegen 15 Uhr gestalteten wir gemeinsam noch ein Plakat, das anschließend an der Informationstafel am NABU Gebäude aufgehängt wurde. So können nun auch andere Besucher sehen, was wir gemacht haben. Um 15:30 Uhr war unser Treffen dann beendet. Die Nistkästen sind jetzt sauber und bereit, im Frühling wieder von neuen Vogelfamilien bewohnt zu werden. So ging ein erfolgreicher Nachmittag für uns Mutige Molche zu Ende.

November - Herbstzauber mit den Mutigen Molchen erleben!

Samstag, 08.11.2025: Am Morgen um 9:30 Uhr trafen wir uns an der Naturschutzstation zum November-Treffen mit dem spannenden Thema „Herbstzauber“. Alle waren voller Neugier und bereit, die Natur zu entdecken. Nach einer kurzen Begrüßung der neuen Mutigen Molche machten wir uns auf den Weg hoch zum Schlechteberg.

Die Wanderung war aufregend! Überall gab es etwas zu sehen: bunte Blätter, verschiedene Pflanzenarten und kleine Verstecke, in denen Tiere wohnen könnten. Zwischendurch spielten wir lustige Spiele. In einem Spiel ging es darum, die Fotosynthese nachzuspielen. Dabei erfuhren wir, was es braucht, um Sauerstoff herzustellen. In unserem letzten Spiel mussten wir unsere Sinne schulen, indem wir uns möglichst leise durch den Wald fortbewegten.

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Sammelstelle der verschiedensten Blättern und Pflanzen – Foto: R.Heinrich
Sammelstelle der verschiedensten Blättern und Pflanzen – Foto: R.Heinrich
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Baum- Perlen- Pilze – Foto: R. Heinrich
Baum- Perlen- Pilze – Foto: R. Heinrich
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Auswertung der Pflanzen – Foto: R.Heinrich
Auswertung der Pflanzen – Foto: R.Heinrich

Zurück in der Station führten wir ein Experimente durch, bei dem wir Farbstoffe in den Blättern feststellen konnten. Im Anschluss gab es eine warme Kartoffelsuppe. Das Mittagessen schmeckte nach all der Bewegung besonders gut! Nach dem Essen, werteten wir gemeinsam die Ergebnisse unserer Experimente aus.

Um 15 Uhr endete unser aufregender Tag. Wir waren müde, aber glücklich und stolz auf alles, was wir entdeckt und gelernt hatten. Es war ein wunderbarer Tag voller Spaß, Abenteuer und Herbstzauber, den wir Mutigen Molche so schnell nicht vergessen werden.

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Eichengallwespe – Foto: R. Heinrich
Eichengallwespe – Foto: R. Heinrich
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Spiel am Schlechteberg – Foto: R. Heinrich
Spiel am Schlechteberg – Foto: R. Heinrich

Dezember - Festliche Stimmung mit den Mutigen Molchen

Samstag, 08.12.2025: Das Jahr 2025 neigte sich dem Ende zu und wie jedes Jahr veranstalteten die Mutigen Molche eine Jahresabschlussfeier mit kleiner Weihnachtsfeier. Doch natürlich sollte auch etwas gelernt werden. So begann der Abend damit, dass wir Vogelfutter herstellten und uns über Stand- und Zugvögel in Deutschland informierten. Wir stellten Vogelfutter aus Kokosfett und allerlei Körnern wie Sonnenblumenkernen oder Haferflocken her, das wir in Fichtenzapfen und Keramiktöpfe schmierten.

 Anschließend ging es auf eine kleine Nachtwanderung. Dabei erwartete uns eine Schnitzeljagd auf dem Schlechteberg. Hierfür mussten wir Sterne finden und lösten die dazugehörigen Rätsel. Jedes Rätsel bezog sich dabei auf eine JuNa - Aktion im vergangenen Jahr. Für jede richtige Antwort erhielten wir einen Buchstaben. Zurück in der Station mussten wir aus allen Buchstaben das Lösungswort zusammensetzen. Nach kurzer Zeit wussten wir, dass das Wort Alpensalamander lautete - die Amphibie des Jahres 2026.

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Mutige Molche spielen ein Erkennungs-Spiel – Foto: R.Heinrich
Mutige Molche spielen ein Erkennungs-Spiel – Foto: R.Heinrich
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Vogelfutter herstellung – Foto: R. Heinrich
Vogelfutter herstellung – Foto: R. Heinrich
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Unterschiede der Körner Fresser – Foto: R. Heinrich
Unterschiede der Körner Fresser – Foto: R. Heinrich
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Schnitzeljagd- Sterne finden – Foto: R.Heinrich
Schnitzeljagd- Sterne finden – Foto: R.Heinrich
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Geschnek für die Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
Geschnek für die Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
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Belohnung von der Schnitzeljagd – Foto: R.Heinrich
Belohnung von der Schnitzeljagd – Foto: R.Heinrich

Foto von den Mutigen Molchen vor dem Wichteln – Foto: R.Heinrich
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Foto von den Mutigen Molchen vor dem Wichteln – Foto: R.Heinrich

Zur Belohnung für das richtige Lösungswort gab es einen selbst gebackenen Alpensalamander-Keks. Anschließend genossen wir das letzte Abendessen in diesem Jahr in der NABU-Naturschutzstation.



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