KV LöbauAktuellesJunge Naturwächter "Mutige Molche"

Willkommen bei den Jungen Naturwächtern "Mutige Molche"

Bist du auch ein Naturfreak? Dann komm zu uns!

Logo Junge Naturwächter Sachsen – Foto: LANU
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Logo Junge Naturwächter Sachsen – Foto: LANU

Wir, die "Mutigen Molche" sind eine Kinderfreizeitgruppe, im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. Wir treffen uns einmal pro Monat zum Abenteuer „Natur“.

Wir sind vor allem draußen unterwegs, erforschen die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten unserer Heimat und lernen, wie man sie bestimmt.

Wir entdecken versteckte Lebensräume, gehen den ökologischen Zusammenhänge im Naturhausalt auf den Grund und unterstützen sogar echte Naturschutzprofis bei ihrer Arbeit.

Gruppenlogo Mutige Molche – Foto: A. Pohl
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Gruppenlogo Mutige Molche – Foto: A. Pohl

Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation Ebersbach begleiten unsere Aktionen und leiten uns an. 

Unsere Aktionen daueren zwischen 3 und 6 Stunden und kosten dich nichts. 

Neben der reinen Naturerfahrung stehen bei uns auch das gegenseitige Miteinander und der Zusammenhalt als Gemeinschaft im Vordergrund.

Deshalb gehört bei uns das gemeinsame Kochen genauso dazu, wie ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer.

Hast du Lust bekommen? Dann, schau vorbei.

Wenn du mehr über das Projekt "Junge Naturwächter" erfahren willst, dann schau mal hier:

Mehr zu den Jungen Naturwächtern

Unser Programm

2026

Wenn nichts anderes angegeben. Ist Treffpunkt stets die NABU-Naturschutzstation Ebersbach, Ludwig-Jahnstraße 2, 02730 Ebersbach-Neugersdorf.

Um vorherige Anmeldung zu den Aktionen wird gebeten.

TerminThemaUhrzeitMitzubringen sind:
Samstag 31.01.2026Vögel & Nester - Nistkastenreinigung9:00Je nach Witterung ist angemessene Kleidung zu tragen.
Samstag 28.02.2026Wildtier 2026 - Spurenexkursion9:00Essen für gemeinsames Picknick, Trinken, dem Wetter angepasste Kleidung
Samstag 28.03.2026Amphibienzaunkontrolle7:30Essen für gemeinsames Picknick, helle und an das Wetter angepasste Kleidung
Samstag 25.04.2026Der Luchs - Rückkehr des Pinselohrs
Samstag 30.05.2026Achtbeinige Krabbler
Samstag 20.06.2026Landkreisweiter JuNa - Tag
Samstag 01.08.2026Trittstein Artenvielfalt - Ackerbrache
Samstag 29.08.2026Seltene Schönheit - Der DWKAB
Samstag 26.09.2026Zukunftswald - Baumpflanzaktion
Samstag 31.10.2026Die Nacht der fliegenden Kobolde
Samstag 28.11.2026Der lange Weg unseres Mülls
Samstag 19.12.2026Von Mineralen & Gesteinen
Download: JuNa_Jahresplan_2026 (PDF) | 0.36 MB
Download: Details zur Januar-Aktion: Vögel & Nester - Nistkastenreinigung (PDF) | 0.20 MB
Download: Details zur Februar-Aktion: Wildtier des Jahres 2026 & Spurenexkursion (PDF) | 0.24 MB
Download: März - Amphibienzaunkontrolle (PDF) | 0.37 MB

Unsere Aktionen 2026

Kleine Hilfe, große Wirkung: Nistkästenreinigung im Januar

Das neue Jahr der Mutigen Molche beginnt sogleich sehr arbeitsreich und zwar  mit der Reinigung von 30 Nistkästen . Dafür sind die Mutigen Molche am Samstag extra früh aufgestanden. Bereits um 9 Uhr waren die Mutigen Molche versammelt. Ausgerüstet mit Stangen zum Abhängen der Nistkästen und Werkzeug machten sich die Mutigen Molch auf in Richtung Raumbusch, einen Wald nördlich von Ebersbach. Im Raumbusch angekommen wurde nacheinander Nistkasten für Nistkasten gesucht, die Kästen vorsichtig geöffnet und deren Inhalt analysiert und aufgeschrieben. Dabei wurden nicht nur jede Menge Meisennester gefunden, sondern auch die Reste eines Wespennestes und sogar die Vorratskammer einer Maus. Leider hielten auch die Meisennester nicht immer schöne Überraschungen bereit. So wurde in einigen Kästen auch mal ein toter Jungvogel oder auch nicht ausgebrütete Eier gefunden. Doch so ist nunmal die Natur, das wissen auch die Mutigen Molche und haben auch diese Funde untersucht und nach Gründen für das traurige Ergebnis geforscht. Vielleicht wurden die Altvögel gefressen? Vielleicht wurde die Nahrungssuche durch den regnerischen Juli erschwert? Vielleicht wurden die Vögel bei der Brut gestört? …. Genau werden wir es wohl nie erfahren. Nichtsdestotroz ließen sich die Mutigen Molche nicht davon abhalten Kasten für Kasten durchzugehen. Nachdem der Inhalt eines jeden Kastens begutachtet wurde, entfernten die Mutigen Molche die alten Nester oder sonstigen Hinterlassenschaften aus den Kästen, kratzen die Kästen mit einer Spachtel sauber und hängten Sie wieder an Ort und Stelle. 

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Einführung des Aktionstag – Foto: R.Heinrich
Einführung des Aktionstag – Foto: R.Heinrich
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Nistkästen-Reinigung_ Erklärung des Aufbaus – Foto: R.Heinrich
Nistkästen-Reinigung_ Erklärung des Aufbaus – Foto: R.Heinrich
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Vergangene Brut mit Nest auseinander nehmen. – Foto: R.Heinrich
Vergangene Brut mit Nest auseinander nehmen. – Foto: R.Heinrich
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Öffnen eines Nistkasten - mit den Mutigen Molchen – Foto: R.Heinrich
Öffnen eines Nistkasten - mit den Mutigen Molchen – Foto: R.Heinrich

Nach zwei Stunden war die Arbeit erledigt und die Mutigen Molche machten sich auf den Rückweg in die NABU-Station. Dort konnten sich die durchgefrorenen Mutigen Molche zunächst mit einer heißen Kartoffelsuppe aufwärmen, bevor sie die Nistkastenrunde auswertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Fast die Hälfte der Kästen war besetzt und zwar hauptsächlich mit Meise, wobei etwa für 70% der Nistkästen eine erfolgreiche Brut bescheinigt werden konnte. Somit war 2025 ein erfolgreicheres Brutjahr als 2024. Zum Abschluss sollten die Mutigen Molche beweisen, ob sie ebenfalls in der Lage sind so kunstvolle Nester zu bauen wie die Vögel. Nach einer kurzen Einführung in die unterschiedlichen Nestformen und Brutstandorte verschiedener Vogelarten bekam jeder Mutige Molch einen Schaumstoffwürfel mit hineingesteckten Zweigen vorgesetzt. Die Aufgabe bestand darin in Nachahmung eines Vogelschnabels nur mit Zeigefinger und Daumen ein Nest aus Heu, Gras, und Moos in eine Astgabel zu bauen. Dabei merkten die Mutigen Molche recht schnell, das ist gar nicht so einfach und so wurde hier und da ein kleines bisschen geschummelt. Aber letztendlich konnten sich die Ergebnisse sehen lassen und so beendeten die Mutigen Molche, mit ganz neuem Respekt für die Vögel und ihre unglaublichen Leistungen, das erste JuNa-Treffen im Jahr 2026.

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Grundumriss für das Nest bauen. – Foto: R.Heinrich
Grundumriss für das Nest bauen. – Foto: R.Heinrich
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Fertigstellung der selbst gebauten Nester – Foto: R.Heinrich
Fertigstellung der selbst gebauten Nester – Foto: R.Heinrich
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Theoretische teil - zum lernen wie man Nester baut. – Foto: R.Heinrich
Theoretische teil - zum lernen wie man Nester baut. – Foto: R.Heinrich
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Nach der Nistkästen-Reinigung, gab es zur Stärkung Kartoffelsuppe. – Foto: R.Heinrich
Nach der Nistkästen-Reinigung, gab es zur Stärkung Kartoffelsuppe. – Foto: R.Heinrich

Februar - Wildtier Exkursion

Im Februar dem 28.02.2026, drehte sich bei den Mutigen Molchen alles um das Wildtier des Jahres 2026, den Rothirsch, und die Spuren, die unsere wilden Nachbarn hinterlassen. Dazu trafen sich die Mutigen Molche am Fuße des Kottmars und begaben sich auf eine Spurenexkursion durch Feld und Flur.

Doch aller Anfang ist schwer, weshalb die Mutigen Molche zunächst einen Überblick über die verschiedensten Tierspuren erhielten: Fährten, Fraßspuren, Losungen usw. Mit dem Spiel „Adlerauge” wurden schließlich noch die Augen und die Wahrnehmung geschult, bevor sich die Mutigen Molche auf den Weg machten. 

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Aufklärung der einzelnen Tierspuren – Foto: R.Heinrich
Aufklärung der einzelnen Tierspuren – Foto: R.Heinrich
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Feldhecke Pfarrweg in Kottmarsdorf – Foto: R.Heinrich
Feldhecke Pfarrweg in Kottmarsdorf – Foto: R.Heinrich
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Aufklärung mit dem Tierspurenbuch – Foto: R.Heinrich
Aufklärung mit dem Tierspurenbuch – Foto: R.Heinrich
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Tierspur 1 – Foto: R.Heinrich
Tierspur 1 – Foto: R.Heinrich
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Tierspur 2 – Foto: R.Heinrich
Tierspur 2 – Foto: R.Heinrich
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Kleines Picknick mit den Mutigen Molchen – Foto: R.Heinrich
Kleines Picknick mit den Mutigen Molchen – Foto: R.Heinrich

Im Verlauf der Exkursion entdeckten sie verschiedenste Spuren von unterschiedlichen Tieren: die Hufabdrücke von Reh und Wildschwein, den Kot von Reh, Eichhörnchen, Fuchs und Wolf, den Pfotenabdruck eines Fuchses, den Liegeplatz von Rehen, das Gewölle eines Waldkauzes, Fellreste eines Dachses und einiges mehr.

Zur Mittagszeit stärkten sich die Mutigen Molche bei einem gemeinsamen Picknick aus dem Rucksack. Anschließend erfuhren sie viel Wissenswertes über den Rothirsch und seine Ökologie und konnten ihr erlerntes Wissen im Spiel „Wolf gegen Hirsch“ testen. 

Ein gemeinsames Gruppenfoto rundete die erfolgreiche Exkursion ab. Danach verabschiedeten sich die Mutigen Molche voneinander und begaben sich mit vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg. 

März - Amphibienzaun Kontrolle

Die mutigen Molche trafen sich um 7:30 Uhr an der NABU-Naturschutzstation in Ebersbach. (Leider waren einige Molche krank, sodass dieses Mal nicht alle am Treffen teilnehmen konnten.) In Fahrgemeinschaft ging es dann nach Doberschütz bei Neschwitz, wo wir einen 740 m langen Amphibienzaun für die Naturschutzstation Neschwitz kontrollieren durften. Leider fiel das Ergebnis recht verhalten aus, denn in der Nacht zuvor war es noch einmal richtig kalt geworden (–2 °C). Doch immerhin wartete auf die Mutigen Molche zumindest ein juveniler Grasfrosch und ein weiblicher Bergmolch  in den Fangeimern. Nachdem sich die Molche die Tiere selbstverständlich mit größter Vorsicht etwas näher angeschaut und sie liebevoll auf die Namen „Froggy” und „Bärbel” getauft hatten, wurden die beiden am Rande des Doberschützer Dorfteiches freigelassen. Daneben fanden die „Mutigen Molche” zahlreiche Maiwürmer, sowohl männliche als auch weibliche, und Laufkäfer in den Eimern. 
 

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Der Schwarzblaue Ölkäfer, auch als Schwarzer Maiwurm bekannt, ist ein Käfer aus der Familie der Ölkäfer – Foto: R.Heinrich
Der Schwarzblaue Ölkäfer, auch als Schwarzer Maiwurm bekannt, ist ein Käfer aus der Familie der Ölkäfer – Foto: R.Heinrich
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Bergmolch – Foto: R.Heinrich
Bergmolch – Foto: R.Heinrich
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Amphibienzäune ablaufen – Foto: R.Heinrich
Amphibienzäune ablaufen – Foto: R.Heinrich
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Übersicht der Molche – Foto: R.Heinrich
Übersicht der Molche – Foto: R.Heinrich
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Vergleich unter den Arten – Foto: R.Heinrich
Vergleich unter den Arten – Foto: R.Heinrich

Nach der Zaunkontrolle erhielten die „Mutigen Molche” noch einen kleinen Einblick in die Artenvielfalt und Ökologie unserer heimischen Amphibienwelt. Dabei wurden ihnen unter anderem Bildkarten heimischer Amphibien gezeigt. Sie sollten diese entsprechend ihrer morphologischen Merkmale in die einzelnen Gruppen Molche, Salamander, Frösche, Kröten und Unken einordnen. Dabei erhielten sie noch einige Informationen zu den einzelnen Arten. Anschließend mussten die Molche den Entwicklungszyklus einer Kröte mittels Legekarten nachbilden und ihr erworbenes Wissen bei einem Richtig-/Falschquiz unter Beweis stellen. Nach so vielen Informationen gab es noch ein stärkendes Picknick, bei dem die Mutigen Molche ein Blässhuhn und ein Rohrweihenpaar am Teich beobachten konnten, bevor schließlich der Heimweg angetreten wurde. 

Unsere Aktionen 2025

Januar - Auf den Spuren von Deutschlands wilden Greifen

Besuch der Sonderausstellung "Deutschlands wilde Greife" im Museum der Westlausitz – Foto: R.Heinrich
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Besuch der Sonderausstellung "Deutschlands wilde Greife" im Museum der Westlausitz – Foto: R.Heinrich

Für die „Mutigen Molche“ startete das Jahr 2025 mit einer Exkursion in das Museum der Westlausitz nach Kamenz. Ziel der Exkursion war die Sonderausstellung „Deutschlands Wilde Greife“. Die Ausstellung ermöglichte den „Mutigen Molchen“ einen umfassenden Überblick über heimische Greifvogelarten. Neugierig erkundeten die Molche das Museum und lernten jede Menge Wissenswertes über die in Deutschland brütenden Greifvogelarten, ihre Bestandsentwicklung und Gefährdungssituation, sowie über deren Nahrungs- und Habitatansprüche.

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Die Mutigen Molche entdecken den Fischadler – Foto: R.Heinrich
Die Mutigen Molche entdecken den Fischadler – Foto: R.Heinrich
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Was frisst der Fischadler? – Foto: R.Heinrich
Was frisst der Fischadler? – Foto: R.Heinrich
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Dem Wanderfalken ins Nest geschaut – Foto: R.Heinrich
Dem Wanderfalken ins Nest geschaut – Foto: R.Heinrich
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Wer findet die Irrgäste unter den Greifen Deutschlands? – Foto: R.Heinrich
Wer findet die Irrgäste unter den Greifen Deutschlands? – Foto: R.Heinrich

Nach dem Museumsbesuch stärkten sich die Mutigen Molche erstmal bei einem kleinen Picknick im Stadtpark. Anschließend ging es auf Vogelbeobachtung an den Hofeteich in Deutschbaselwitz. Zwar zeigten sich an diesem Tag den Mutigen Molchen keine Greifvögel, doch dafür flogen ihnen Graureiher, Silberreiher und ein Schwarm Misteldrosseln vor das Spektiv. Schließlich traten die Mutigen Molche die Heimreise an. Im Gepäck, viele neue Eindrücke und neues Wissen.

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Vogelbeobachtung am Hofeteich in Deutschbaselwitz – Foto: R.Heinrich
Vogelbeobachtung am Hofeteich in Deutschbaselwitz – Foto: R.Heinrich
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Wo versteckt sich der Silberreiher im Schilf? – Foto: R.Heinrich
Wo versteckt sich der Silberreiher im Schilf? – Foto: R.Heinrich

Februar - Auf lautlosen Schwingen

Samstag, 15.02.2025: Nachdem die Mutigen Molche im Januar bereits die Taggreife Deutschlands kennengelernt haben, folgen nun die Nachtgreife. Mit dem Thema „Auf lautlosen Schwingen durch die Nacht“ witmeten die Mutigen Molche sich einen Abend lang den Eulen & Käuzen Deutschlands. Dabei entdeckten sie welche Eulen und Käuze hier in Sachsen vorkommen, welche Ansprüche die einzelnen Arten an ihre Nahrungs- und Bruthabitate stellen und wie deren aktuelle Bestandsentwicklung und Gefährdungssituation aussieht. 

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Einführung Eulen & Käuze – Foto: R.Heinrich
Einführung Eulen & Käuze – Foto: R.Heinrich
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Überblick heimische Nachtgreife – Foto: R.Heinrich
Überblick heimische Nachtgreife – Foto: R.Heinrich

Doch bevor sich die Mutigen Molche den Nachtgreifen zuwenden konnten, erwartete sie noch ein eines kleines Quiz in Rückschau auf die Januarexkursion. Das Quiz haben die Molche mit pravour gelöst.   

Gegen 17:15 Uhr ging es dann auf abendliche Exkursion an den Rand des Steinbruches Klunst in Ebersbach, um den Rufen des Uhu zu Lauschen. Trotz Minustemperaturen harten die Mutigen Molche tapfer aus, bis nach 30 min der Ruf des Uhu-Männchens zu vernehmen war. Der Uhu ist also in sein Brutrevier zurückgekehrt. Gebannt lauschten die Molche minutenlang dem Uhu bis dessen Rufe in der Nacht verhallten.

Durchgefroren ging es anschließend wieder zurück in die NABU-Naturschutzstation, wo sich die Molche mit einer heißen Suppe aufwärmten und den Abend mit dem Dokumentarfilm „Der Flug der Eule“ ausklingen ließen.

 

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Ausschau halten nach Vögeln – Foto: R.Heinrich
Ausschau halten nach Vögeln – Foto: R.Heinrich
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Aussichtspunkt – Foto: R.Heinrich
Aussichtspunkt – Foto: R.Heinrich

März - Prinzenretter auf der Suche

Samstags, 01.03.2025 und 29.03.2025: Im März mussten die Mutigen Molche zeitig aufstehen. Den bereits um 7 Uhr ging es los in Richtung Landkreis Bautzen. Das Ziel war der ca. 1 km-lange Amphibienschutzzaun an der B96 zwischen dem Großen Ziegelteich und dem Pischzangenteich bei Königswartha. Der Zaun wird jährlich von der Naturschutzstation Neschwitz aufgebaut und  betreut. Bei guten Wanderbedingungen können hier verschiedenste Amphibienarten beobachtet werden. Von Knoblauch- und Wechselkröte, über Gras- und Wasserfrosch, bis hin zur Rotbauchunke ist alles dabei. Ein idealer Standort um die Artenkenntnisse zu heimischen Amphbien zu vertiefen. Das dachten sich auch die Mutigen Molche und durften mit Erlaubnis der Naturschutzstation Neschwitz am 1.3. und 29.3. die tägliche Zaunkontrolle durchführen. Dabei erfuhren Sie auch was es bei den Zaunkontrollen alles zu beachten gibt: wie erfolgt die Dokumentation der Artvorkommen, was passiert mit den Daten, wozu werden die Daten verwendet, welche Hygienevorschriften müssen am Zaun eingehalten werden und vieles mehr.

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Übersicht der Kröten – Foto: R. Heinrich
Übersicht der Kröten – Foto: R. Heinrich
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Amphiebienzaun – Foto: R. Heinrich
Amphiebienzaun – Foto: R. Heinrich
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Amphiebien-Eimer – Foto: R.Heinrich
Amphiebien-Eimer – Foto: R.Heinrich

Leider hatten die Mutigen Molche in diesem Jahr und trotz ihrer Namensverwandtschaft kein Glück. An beiden Kontrolltagen wurde nicht eine einzige Amphibie gefunden. Wahrscheinlich war die Witterung an beiden Tagen zu kalt und zu trocken gewesen. So mussten die Mutigen Molche lernen das manchmal auch Misserfolge zum Alltag eines Naturschützers gehören. Doch die Mutigen Molche wären keine JuNa-Gruppe würden sie aus der Not nicht eine Tugend machen. Die Molche dachten sich, wenn wir schonmal vor Ort sind, dann können wir uns auch nützlich machen und den hermuliegenden Müll aufsammeln. Gesagt getan und so sammelten die Molche an beiden Tagen mindestens 2 Säcke voller Müll.

Zudem waren vielleicht keine Amphibien zu sehen, dafür aber jede Menge anderer Tiere zu entdecken. So fanden die Molche in den Eimern jede Menge Lauf- und Mistkäfer, aber auch die ein oder andere Waldeidechse. An den umgebenen Teichen konnten Seeadler, Graureiher, Silberreiher, Haubentaucher, Nilgänse, Stockente, Mäusebussard, Kranich, Singschwan, Höckerschwan, Schwarzspecht, Graugans, Schellente und Rotmilan beobachtet werden. Das frühe Aufstehen hatte sich also durchaus gelohnt und auf der anschließenden Heimfahrt wurde noch lange über die gemachten Tierbeobachtungen diskutiert. 

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Unterstützung der Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
Unterstützung der Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
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Echse endeckt! – Foto: R.Heinrich
Echse endeckt! – Foto: R.Heinrich
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Erster Käfer 1 – Foto: R.Heinrich
Erster Käfer 1 – Foto: R.Heinrich

April - Vogel des Jahres

Samstag, 12.04.2025: Im April drehte sich alles um den diesjährigen Vogel des Jahres, den Hausrotschwanz. Die Molche lernten dabei dessen Ökologie, Lebensweise und Gefährdungssituation kennen, was der Begriff „Kulturfolger“ bedeutet und wie sich Haus- und Gartenrotschwanz voneinander unterscheiden.

Bei einem Nistkastenrätsel mussten die Molche herausfinden welche Nisthilfe für welchen Vogel bestimmt ist. Nach einem selbstgekochten Mittagessen werkelten die Molche in der Werkstatt der Naturschutzstation und bauten Halbhöhlen für den Hausrotschwanz. 

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Nistkasten für die Mehlschweiben – Foto: R.Heinrich
Nistkasten für die Mehlschweiben – Foto: R.Heinrich
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Kartoffeln schneiden – Foto: R.Heinrich
Kartoffeln schneiden – Foto: R.Heinrich
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Nistkästen zu den Vögel zuordnen – Foto: R.Heinrich
Nistkästen zu den Vögel zuordnen – Foto: R.Heinrich
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Vogelarten – Foto: R.Heinrich
Vogelarten – Foto: R.Heinrich
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Unterstützung der Mutigen Molche beim Nistkästen Bau – Foto: R. Heinrich
Unterstützung der Mutigen Molche beim Nistkästen Bau – Foto: R. Heinrich
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Kleine Nistkästen – Foto: R. Heinrich
Kleine Nistkästen – Foto: R. Heinrich
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Fertigstellung der kleinen Nistkästen – Foto: R.Heinrich
Fertigstellung der kleinen Nistkästen – Foto: R.Heinrich
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Anstreichen der Nistkästen – Foto: R.Heinrich
Anstreichen der Nistkästen – Foto: R.Heinrich

Mai - Wildkräuter entdecken und verarbeiten !

Samstag, 10.05.2025: Das Mai-Treffen stand ganz im Zeichen der Botanik. Bewaffnet mit Weidenkörbchen und Bestimmungsbuch ging es auf Kräuterwanderung durch das Landschaftsschutzgebiet Kottmar. Dabei lernten die Molche nicht nur die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schutzgebietskategorien Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, Flächennaturdenkmal und geschütztes Biotop kennen, sondern auch welche Wildkräuter und Bäume für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Dabei sammelten die Molche mit Bedacht verschiedenste Wildkräuter, um sie sich anschließend in der Naturschutzstation nochmal ganz genau anzuschauen und einzuprägen. Trotz des bis dahin recht trockenen Wetters kam einiges zusammen: Brennnessel, Giersch, Gundermann, Bärlauch, Löwenzahn, Fichtenmaitrieb, Klettenlabkraut, Spitzwegericht, Brombeer- und Erdbeerblätter, Buchenblätter, Knoblauchsrauke, Gänsefingerkraut und Ehrenpreis

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Wildkäuter sortieren – Foto: R.Heinrich
Wildkäuter sortieren – Foto: R.Heinrich
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Wildkräuter, bestimmen und Aufklärung – Foto: R.Heinrich
Wildkräuter, bestimmen und Aufklärung – Foto: R.Heinrich
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Essbare Wildpflanzen – Foto: R.Heinrich
Essbare Wildpflanzen – Foto: R.Heinrich

Natürlich haben die Molche die Kräuter nicht grundlos gesammelt, sondern haben sie anschließen zu einem leckeren Mittagessen verarbeitet. Es gab einen Waldsalat mit frischen Buchenblättern, dazu ein Wildkräutersüppchen und als Hauptspeise Brennnessel-Giersch-Bratkartoffeln mit Gundermannquark. Zur Erfrischung wurde eine blumige Fichtenspitzenlimo gereicht. 

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Wildkräter beschriften und bestimmen – Foto: R.Heinrich
Wildkräter beschriften und bestimmen – Foto: R.Heinrich
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Zubereitung der Wildkräuter – Foto: R.Heinrich
Zubereitung der Wildkräuter – Foto: R.Heinrich
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Zubereitung der Wildkräuter für das Essen – Foto: R.Heinrich
Zubereitung der Wildkräuter für das Essen – Foto: R.Heinrich
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Gesamteindruck der zubereiteten Kräuter mit dem Essen – Foto: R.Heinrich
Gesamteindruck der zubereiteten Kräuter mit dem Essen – Foto: R.Heinrich
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Mittagessen, frisch gesammelt und zubereitet – Foto: R.Heinrich
Mittagessen, frisch gesammelt und zubereitet – Foto: R.Heinrich

Juni - Insektenrally

Im Juni dem 21.06.2025 tauchten die „Mutigen Molche” in die vielfältige und spannende Welt der Insekten ein. Zu Beginn erhielten sie eine kurze Einführung in die verschiedenen Insektenordnungen und ihre Merkmale. Anschließend begaben sie sich auf eine Wanderung durch den Berthelsdorfer Wald. Dabei konnten die unterschiedlichsten Insekten aufgestöbert und bestaunt werden.  Leider war eine Artbestimmung nur in den wenigsten Fällen möglich, sodass sich die Mutigen Molche zunächst darauf beschränkten, die gefundenen Insekten den richtigen Ordnungen zuzuordnen. So wurden verschiedene Schmetterlinge, Hautflügler, Zweiflügler, Käfer, Wanzen und Schnabelkerfe entdeckt.


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Allgemeines Wissen über Inseken – Foto: R.Heinrich
Allgemeines Wissen über Inseken – Foto: R.Heinrich
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Vergleiche der Insekten und Umgebungen – Foto: R.Heinrich
Vergleiche der Insekten und Umgebungen – Foto: R.Heinrich
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Larve enpuppt sich zu einer Libelle – Foto: R.Heinrich
Larve enpuppt sich zu einer Libelle – Foto: R.Heinrich
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Memory Spiel über Insekten – Foto: R.Heinrich
Memory Spiel über Insekten – Foto: R.Heinrich
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Fortzetzung vom Spiel – Foto: R.Heinrich
Fortzetzung vom Spiel – Foto: R.Heinrich
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Mutige Molche machen sich Kinder Tattoos - passend für das Thema – Foto: R.Heinrich
Mutige Molche machen sich Kinder Tattoos - passend für das Thema – Foto: R.Heinrich

Mutige Molche an der Feuerstelle – Foto: R.Heinrich
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Mutige Molche an der Feuerstelle – Foto: R.Heinrich

Nach der Wanderung stärkten sich die Mutigen Molche mit Würstchen über dem Lagerfeuer. Dabei machten sie noch eine besondere Entdeckung: Wie bestellt wählte eine Libellenlarve genau diesen Moment, um im benachbarten Gartenteich an einer Wasserpflanze hochzukrabbeln und ihren letzten Entwicklungsschritt, den Schlupf aus der Exuvie zur fertigen Libelle, zu beginnen. Die Mutigen Molche konnten hautnah beobachten, wie die Flügel der fertigen Libelle in der Sonne trockneten und wie die Libelle selbst immer mehr an Farbe gewann. Schließlich erhob sich das männliche Exemplar der Blaugrünen Mosaikjungfer in die Luft und flog davon. Die Mutigen Molche tauften es liebevoll „Leon“ und wünschten ihm viel Glück.

Nach dieser spannenden Beobachtung wurde die Insektenrallye ausgewertet. Die Mutigen Molche staunten über die Artenvielfalt in der Insektenwelt und nahmen sich fest vor, sich in zukünftigen Aktionen noch tiefer mit den einzelnen Insektenordnungen zu befassen und ihre Artenkenntnisse zu erweitern.  Zum Abschluss des Tages spielten die Mutigen Molche ein Schmetterlingsmemory. Dabei lernten sie nicht nur die Schmetterlingsfauna, sondern auch die Bedeutung eines vielfältigen Angebots an Futterpflanzen für Schmetterlinge und Insekten im Allgemeinen kennen. 

Juli - Leben am und im Wasser

Im Juli 11-12.07.2025, wartete auf die Mutigen Molche etwas ganz Besonderes: die erste zweitägige Exkursion mit Übernachtung. Startpunkt war Neusalza-Spremberg am Apothekerteich. Dort untersuchten wir mit Keschern, Köderfallen und Becherlupen das Leben im und am Wasser. Dabei konnten wir viele spannende Tiere entdecken, zum Beispiel junge Rotbauchunken, Kaulquappen der Knoblauchkröte und des Teichfrosches sowie verschiedene Libellen-Kleinlibellen. Auch Wasserkäfer und sogar ein Egel gingen uns ins Netz.

Außerdem überprüften wir mit einem Untersuchungs-Koffer die Wasserqualität des Teiches. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Wasserqualität wurde als gut bewertet. Anschließend machten wir eine Mittagspause im Spreepark und bestimmten dort noch einmal Wasserchemie und Wasserwerte – auch hier fiel das Ergebnis gut aus.

Danach fuhren wir weiter nach Berthelsdorf, wo wir unsere Zelte für die Übernachtung aufbauten. Eigentlich wollten wir unser Abendessen am Lagerfeuer zubereiten, doch wegen des Regens mussten wir das Essen nach drinnen verlegen. Trotzdem ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.


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Erster fang in den Molchfallen – Foto: R.Heinrich
Erster fang in den Molchfallen – Foto: R.Heinrich
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Wasserqualität überprüfen – Foto: R.Heinrich
Wasserqualität überprüfen – Foto: R.Heinrich
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Auf der Suche von Insekten am Wasser – Foto: R. Heinrich
Auf der Suche von Insekten am Wasser – Foto: R. Heinrich
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Frisch geschlüpfter Jung Frosch – Foto: R.Heinrich
Frisch geschlüpfter Jung Frosch – Foto: R.Heinrich
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Sammung an frisch geschlüpften Kaulquappe und Jung Fröschen – Foto: R.Heinrich
Sammung an frisch geschlüpften Kaulquappe und Jung Fröschen – Foto: R.Heinrich
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Mutige Molche halten ihr Plakat hoch – Foto: R.Heinrich
Mutige Molche halten ihr Plakat hoch – Foto: R.Heinrich
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Otter putz sich seine Zähne ? – Foto: R.Heinrich
Otter putz sich seine Zähne ? – Foto: R.Heinrich

Gemiensam Frühstücken – Foto: R.Heinrich
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Gemiensam Frühstücken – Foto: R.Heinrich

Am nächsten Morgen bauten wir nach dem Frühstück zuerst die Zelte wieder ab und räumten alles auf. Danach machten wir uns auf den Weg in das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Dort besuchten wir das „Haus der tausend Teiche“. Hier erfuhren wir viel über die traditionelle Kulturlandschaft der Teichlausitz und wie die Teiche genutzt werden.

Anschließend traten wir wieder die Heimreise an – mit vielen neuen Eindrücken von unserer ersten gemeinsamen Exkursion mit Übernachtung.

August - Lebensräume am Fließgewässer

Im August dem 16.08.2025, zog es die Mutigen Molche erneut ans Wasser. Dieses Mal ging es an den Kothebach, einen kleinen Mittelgebirgsbach bei Neusalza-Spremberg. Dabei erfuhren sie jede Menge Wissenswertes über die ökologische Bedeutung von Fließgewässern und lernten, wie man mithilfe kleiner Wasserorganismen die Gewässergüte, auch Saprobie genannt, eines Fließgewässers bestimmt.

 

Vorsichtig wurden Steine umgedreht und die darunter gefundenen Tiere abgesammelt. Außerdem wurde das Sediment mit Keschern durchsiebt und die Wasserpflanzen nach eventuellen Kleinstlebewesen abgesucht. Anschließend wurden die gefundenen Tiere bestimmt und gezählt. Das Fangergebnis wurde ausgewertet und diskutiert. Mithilfe eines kleinen tragbaren Umweltkoffers wurde zudem die Wasserchemie untersucht und mit dem Fangergebnis verglichen. Im Ergebnis konnten die Mutigen dem Kothebach eine gute Wasserqualität bescheinigen.

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Auf der Suche nach weiteren Tieren am Fluss – Foto: R.Heinrich
Auf der Suche nach weiteren Tieren am Fluss – Foto: R.Heinrich
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Drei Enten auf dem Weg – Foto: R.Heinrich
Drei Enten auf dem Weg – Foto: R.Heinrich
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Beobachtung einer Enten Familie – Foto: R.Heinrich
Beobachtung einer Enten Familie – Foto: R.Heinrich

Gemeinsames Grillen im Insekten Garten der Nabu – Foto: R.Heinrich
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Gemeinsames Grillen im Insekten Garten der Nabu – Foto: R.Heinrich

Zurück an der Naturschutzstation wartete noch eine Schnitzeljagd auf die „Mutigen Molche”. Auf dem Gelände der Station und im Gebäude selbst waren dafür kleine Hinweise versteckt, die die Mutigen Molche Schritt für Schritt zum Ort der letzten Aktion des Tages führen sollten. Ein gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer mit Würstchen und Marshmallows.

 Nachdem der Ort schließlich gefunden und das Lagerfeuer entzündet worden war, ließen die „Mutigen Molche” den Tag in fröhlicher Stimmung ausklingen.

September - Apfellese auf der Streuobstwiese

Versuch an die Äpfel zu kommen – Foto: R.Heinrich
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Versuch an die Äpfel zu kommen – Foto: R.Heinrich

Samstag, 13.09.2025 : Um 9 Uhr trafen wir uns am Vereinshaus, um gemeinsam zur Streuobstwiese am Königsstein in Schönbach zu fahren. Unsere heutige Aufgabe war es, so viele Äpfel wie möglich zu ernten um es dann in die Kelterei Mischke zum Saftpressen zu schaffen. Bei guter Stimmung machten wir uns sofort an die Arbeit. Fleißig wurden Äpfel von den Bäumen gepflückt und vom Boden aufgesammelt. Dabei lernten wir auch ein paar alte Obstsorten kennen und fertigten für diese sogar kleine Schilder an. Als Dankeschön für das viele Obst und um die Artenvielfallt der Streuobstwiese zu fördern, haben wir zwei Starnistkästen gebaut und auf der Wiese angebracht. Nachdem alle Kisten und Säcke gefüllt waren, wurden diese aufgeladen und zur Kelterei Mischke nach Ebersbach gebracht. Dort konnten wir beobachten, wie unsere Äpfel gepresst und zu frischem, naturreinem, heißem Apfelsaft verarbeitet wurden. Am Ende reichte unsere Ernte für 500 Flaschen Saft . Darauf waren wir natürlich besonders stolz. Nachdem die Flaschen aufgeladen waren ging es zurück zur Naturschutzstation.

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Marienkäfer versteckten sich am Apfel – Foto: R.Heinrich
Marienkäfer versteckten sich am Apfel – Foto: R.Heinrich
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Gemeine Wesper in einer angefresseneer Brine – Foto: R.Heinrich
Gemeine Wesper in einer angefresseneer Brine – Foto: R.Heinrich
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Beschildern der Obst-Bäume – Foto: R.Heinrich
Beschildern der Obst-Bäume – Foto: R.Heinrich
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Aufhängen eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich
Aufhängen eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich
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Bau eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich
Bau eines Starnistkastens – Foto: R.Heinrich

Dort erwartete uns ein großzügiges Mittagessen, sodass sich alle nach getaner Arbeit gut stärken konnten. Anschließend gestalteten wir Etiketten für die noch warmen Apfelsaftflaschen, von denen wir einige mit nach Hause nehmen durften. Dabei kamen viele kreative, aber auch skurrile Ideen auf.

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Genaue Betrachtung des Selbst beschrifteten und gepressten Apfelsaft – Foto: R. Heinrich
Genaue Betrachtung des Selbst beschrifteten und gepressten Apfelsaft – Foto: R. Heinrich
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Selbst gepresster Apfelsaft von der Streuobstwiese – Foto: R.Heinrich
Selbst gepresster Apfelsaft von der Streuobstwiese – Foto: R.Heinrich

Oktober - Einsatz für saubere Nistkästen

Dienstag, 07.10.2025: Es war wieder einmal Zeit, die Nistkästen am Kux zu reinigen. Um 13 Uhr trafen wir uns wie gewohnt an der Station. Gut ausgerüstet machten wir uns gemeinsam auf den Weg und liefen alle 15 Nistkästen ab. Kasten für Kasten wurde vorsichtig geöffnet, kontrolliert und anschließend gereinigt.

In acht Kästen fanden wir Nester von Meisen, die Spuren einer erfolgreichen Brut zeigten. In ein oder zwei Nestern lagen leider auch tote Jungvögel. Das machte uns zwar etwas traurig, aber so ist nun einmal die Natur. In einigen Kästen entdeckten wir sogar noch Leben: Drei Kästen waren von Mäusen bewohnt. Natürlich brachten wir es nicht übers Herz, sie zu vertreiben. Die kleinen Tiere dürfen bleiben und die kalten Monate in den warmen, kuscheligen Nestern verbringen.

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Befestigung neuer Nägel für die Nistkästen – Foto: R.Heinrich
Befestigung neuer Nägel für die Nistkästen – Foto: R.Heinrich
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reinigung der Nistkästen – Foto: R.Heinrich
reinigung der Nistkästen – Foto: R.Heinrich

ausgebeutetes Nest – Foto: R. Heinrich
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ausgebeutetes Nest – Foto: R. Heinrich

Gegen 15 Uhr gestalteten wir gemeinsam noch ein Plakat, das anschließend an der Informationstafel am NABU Gebäude aufgehängt wurde. So können nun auch andere Besucher sehen, was wir gemacht haben. Um 15:30 Uhr war unser Treffen dann beendet. Die Nistkästen sind jetzt sauber und bereit, im Frühling wieder von neuen Vogelfamilien bewohnt zu werden. So ging ein erfolgreicher Nachmittag für uns Mutige Molche zu Ende.

Oktober - Wildtierhilfe

Im Oktober dem 25.10.2025, drehte sich alles um den Igel. Nach einem kurzen Kennenlernspiel, mit dem die neuen Mitglieder begrüßt wurden, tauchten die Mutigen Molche in die Welt des Igels ein. Sie lernten seine Verwandtschaft, Lebensweise und Eigenheiten kennen. Dabei erfuhren sie, dass das Leben unserer Igel kein Zuckerschlecken ist, da sie vielen Gefahren ausgesetzt sind, und wie sie den Igeln zu Hause helfen können.

Anschließend durften die Mutigen Molche selbst aktiv werden, indem sie Igelhäuser bauten und diese mit nach Hause nahmen. Danach besuchten sie die Wildtierauffangstation der Familie Förster, um aus erster Hand zu erfahren, wie verwaisten und verletzten Igeln geholfen wird.

 

Den Abschluss der Aktion bildete ein Quiz über Igel, bei dem die „Mutigen Molche” ihr neu gewonnenes Wissen unter Beweis stellen konnten.

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Igelauffang station – Foto: R. Heinrich
Igelauffang station – Foto: R. Heinrich
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Auffang Station beim Förster – Foto: R.Heinrich
Auffang Station beim Förster – Foto: R.Heinrich
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Adler bei der Genseung beim Förster – Foto: R. Heinrich
Adler bei der Genseung beim Förster – Foto: R. Heinrich
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Bau eines Igels Unterschlupf – Foto: R.Heinrich
Bau eines Igels Unterschlupf – Foto: R.Heinrich
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Fertigstellung des Unterschlupes für den Igel – Foto: R.Heinrich
Fertigstellung des Unterschlupes für den Igel – Foto: R.Heinrich

November - Herbstzauber mit den Mutigen Molchen erleben!

Samstag, 08.11.2025: Am Morgen um 9:30 Uhr trafen wir uns an der Naturschutzstation zum November-Treffen mit dem spannenden Thema „Herbstzauber“. Alle waren voller Neugier und bereit, die Natur zu entdecken. Nach einer kurzen Begrüßung der neuen Mutigen Molche machten wir uns auf den Weg hoch zum Schlechteberg.

Die Wanderung war aufregend! Überall gab es etwas zu sehen: bunte Blätter, verschiedene Pflanzenarten und kleine Verstecke, in denen Tiere wohnen könnten. Zwischendurch spielten wir lustige Spiele. In einem Spiel ging es darum, die Fotosynthese nachzuspielen. Dabei erfuhren wir, was es braucht, um Sauerstoff herzustellen. In unserem letzten Spiel mussten wir unsere Sinne schulen, indem wir uns möglichst leise durch den Wald fortbewegten.

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Sammelstelle der verschiedensten Blättern und Pflanzen – Foto: R.Heinrich
Sammelstelle der verschiedensten Blättern und Pflanzen – Foto: R.Heinrich
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Baum- Perlen- Pilze – Foto: R. Heinrich
Baum- Perlen- Pilze – Foto: R. Heinrich
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Auswertung der Pflanzen – Foto: R.Heinrich
Auswertung der Pflanzen – Foto: R.Heinrich

Zurück in der Station führten wir ein Experimente durch, bei dem wir Farbstoffe in den Blättern feststellen konnten. Im Anschluss gab es eine warme Kartoffelsuppe. Das Mittagessen schmeckte nach all der Bewegung besonders gut! Nach dem Essen, werteten wir gemeinsam die Ergebnisse unserer Experimente aus.

Um 15 Uhr endete unser aufregender Tag. Wir waren müde, aber glücklich und stolz auf alles, was wir entdeckt und gelernt hatten. Es war ein wunderbarer Tag voller Spaß, Abenteuer und Herbstzauber, den wir Mutigen Molche so schnell nicht vergessen werden.

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Eichengallwespe – Foto: R. Heinrich
Eichengallwespe – Foto: R. Heinrich
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Spiel am Schlechteberg – Foto: R. Heinrich
Spiel am Schlechteberg – Foto: R. Heinrich

Dezember - Festliche Stimmung mit den Mutigen Molchen

Samstag, 08.12.2025: Das Jahr 2025 neigte sich dem Ende zu und wie jedes Jahr veranstalteten die Mutigen Molche eine Jahresabschlussfeier mit kleiner Weihnachtsfeier. Doch natürlich sollte auch etwas gelernt werden. So begann der Abend damit, dass wir Vogelfutter herstellten und uns über Stand- und Zugvögel in Deutschland informierten. Wir stellten Vogelfutter aus Kokosfett und allerlei Körnern wie Sonnenblumenkernen oder Haferflocken her, das wir in Fichtenzapfen und Keramiktöpfe schmierten.

 Anschließend ging es auf eine kleine Nachtwanderung. Dabei erwartete uns eine Schnitzeljagd auf dem Schlechteberg. Hierfür mussten wir Sterne finden und lösten die dazugehörigen Rätsel. Jedes Rätsel bezog sich dabei auf eine JuNa - Aktion im vergangenen Jahr. Für jede richtige Antwort erhielten wir einen Buchstaben. Zurück in der Station mussten wir aus allen Buchstaben das Lösungswort zusammensetzen. Nach kurzer Zeit wussten wir, dass das Wort Alpensalamander lautete - die Amphibie des Jahres 2026.

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Mutige Molche spielen ein Erkennungs-Spiel – Foto: R.Heinrich
Mutige Molche spielen ein Erkennungs-Spiel – Foto: R.Heinrich
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Vogelfutter herstellung – Foto: R. Heinrich
Vogelfutter herstellung – Foto: R. Heinrich
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Unterschiede der Körner Fresser – Foto: R. Heinrich
Unterschiede der Körner Fresser – Foto: R. Heinrich
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Schnitzeljagd- Sterne finden – Foto: R.Heinrich
Schnitzeljagd- Sterne finden – Foto: R.Heinrich
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Geschnek für die Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
Geschnek für die Mutigen Molche – Foto: R.Heinrich
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Belohnung von der Schnitzeljagd – Foto: R.Heinrich
Belohnung von der Schnitzeljagd – Foto: R.Heinrich

Foto von den Mutigen Molchen vor dem Wichteln – Foto: R.Heinrich
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Foto von den Mutigen Molchen vor dem Wichteln – Foto: R.Heinrich

Zur Belohnung für das richtige Lösungswort gab es einen selbst gebackenen Alpensalamander-Keks. Anschließend genossen wir das letzte Abendessen in diesem Jahr in der NABU-Naturschutzstation.



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