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Vielfalt erleben

Ein Beitrag von Angelika Dornich

Direkt aus unseren Wohnzimmerfenster (im Umgebindehausteil) beobachten wir oftmals Eichhörnchen (dunkelbraune und ein rotes). Sie werfen einfach den Deckel vom Futterschaft des einen Vogelhauses ab und kriechen manchmal fast hinein... Die offene Stelle nutzen in Folge auch Wildtauben. Kohl-, Blau-, Tannenmeisen, Zaunkönige, Amseln, Wacholderdrosseln, Sperlinge, Rotkehlchen, Grünlinge, Buchfinken, Gimpel, Stare, Eichelhäher, Elstern, Nebelkrähen und sogar eine Waldohreule (mit Ruf eines Jungen) konnten wir schon feststellen.

Ein Meisenpärchen hatte, glaub vor zwei Jahren, sogar sein Nest in einer Dekoeule aus Metall gebaut ;-) Gestern Vormittag tummelten sich seit langem wieder einmal zwei Buntspechte auf einem unserer Walnussbäume.

Eichhörnchen - Foto: Angelika Dornich
Eichhörnchen - gewusst wie - Foto: Angelika Dornich
Igel - Foto: Angelika Dornich
Amsel - Foto: Angelika Dornich
Buntspecht - Foto: Angelika Dornich
Buntspecht - muss liebe schöne sein - Foto: Angelika Dornich
Haussperling - Foto: Angelika Dornich
Türkentaube - Foto: Angelika Dornich
Kleiber - Foto: Angelika Dornich
Kernbeißer - Foto: Angelika Dornich
Eine Kuriosität - die Kohlmeise hat sich für ihr Nest ausgerechnet die metallene Dekoeule ausgesucht. Nachdem ich beobachtet hatte, dass (eine) Meise(n) immer wieder in den Genickspalt der "Eule" flog bzw. aus diesem rauskam, gelang es meiner geduldigen Tochter, dies auch bildlich festzuhalten... Wir haben aber nach wie vor auch zwei richtige Meisennistkästen und zwei Nistkästen für Stare auf unseren Bäumen. - Foto: Angelika Dornich
Eine Waldohreule konnten wir auch schon mal aufspüren. Hier sitzt sie auf der Lärche in Nachbars Garten vor uns. (Den Baum gibt es aber leider nicht mehr...). Wir wurden auf sie aufmerksam durch einen Piepton, der eine ganze Zeit lang tags wie abends zu hören war und aus den hohen Fichten, eben der Lärche sowie von unserer großen Birke kam. Wir hätten nie gedacht, dass dieser Piepruf von einer (jungen) Eule stammt. In diesem Jahr habe ich sie auf dem Grundstück eines anderen Nachbarn gehört. - Foto: Angelika Dornich
Waldohreule - Foto: Angelika Dornich
Grünfink - Foto: Angelika Dornich
Grünfink - einer kommt selten allein - Foto: Angelika Dornich
Siehst du uns? - Foto: Angelika Dornich

Aber auch viele Schmetterlinge, Wildbienen (verschiedene Hummeln, Hornissen, u.a. Arten) fliegen die Blüten in unserem Garten an. Sie finden hier ein reichliches Wildkräuter- und anderes Blütenangebot.Vor allem im Hochsommer, wenn die Karden und Disteln blühen. Im Sommer 1988 haben wir - unseren Kindern nachgebend - von unserem Urlaub in Neuruppin über 30 Weinbergschnecken mitgebracht. Selbst unsere Nachbarn freuten sich, wenn sie wieder welche in den Jahre danach erblickten. Und natürlich war auch ich froh, als sich beim ersten etwas reichlicherem Regen im Mai dieses Jahres gleich drei zeigten.

Wahrscheinlich Vögel haben uns auch einige tolle Pflanzen beschert, z. B. einen Silberginster, der selbst aufgegangen ist und in diesem Jahr zum ersten Mal geblüht hat sowie eine Stinkesche (hat ihren Namen zu unrecht: sie hat herrliche Blüten).

Bei uns wachsen immer wieder etliche Karden. Sie locken zur Blütezeit viele Wildbienen und Schmetterlinge an und sind auch im Herbst und Winter eine dekorativer Gartenschmuck. - Foto: Angelika Dornich
Winterimpression Karde - Foto: Angelika Dornich
Selbst aufgegangener Silberginster, der in diesem Jahr Ende Mai/Anfang Juni erstmals geblüht hat. - Foto: Angelika Dornich
Die s.g. Stinkesche (weiße Blütendolden), die meist in der zweiten Maihäfte bzw. im Juni blüht, hat sich auch selbst angesät. Sie ist zu dieser Zeit auch ein Magnet für zahlreiche Insekten, vor allem Bienen und Hummeln. - Foto: Angelika Dornich
Der weiß- und rotblühende Kastanienbaum steht auf der Bienenweide des Lebens(t)räume e.V. in Neugersdorf. Er und die daneben stehende gr. Esche sollte eigentlich nach dem Abriss der ehemaligen Spiegelfabrik, die früher auf dem Gelände stand, gefällt werden. Unsere Vereinsvorsitzende Franziska Schubert konnte das verhindern und ihr seht, dass es sich gelohnt hat. - Foto: Angelika Dornich
Haferwurzel - eine alte Gemüsesorte - Foto: Angelika Dornich
Blüte der Haferwurzel - Foto: Angelika Dornich
Sonnenblume - Foto: Angelika Dornich
Unsere "Kürbis-Fichten-Hecke". Ich fand es damals originell, wie sich der Kürbis an der Hecke hoch hangelte. Die Fichtenhecke dient als Sichtschutz zum Nachbar-Grundstück und bietet Schutz, Unterschlupf und Nistmöglichkeit für viele Vögel, vor allem Sperlinge, Amseln... und ein Rotkehlchen habe ich auch schon gesehen. Außer der Fichtenhecke haben wir noch weitere Laubsträucher- und Beerenhecken auf unserem Grundstück. - Foto: Angelika Dornich
Tagpfauenauge - Foto: Angelika Dornich
Schwebfliegen an Königskerze. Stattliche Königskerzen kenne ich bereits seit meiner Kindheit auf unserem Grundstück. Im vergangenen Jahr bildeten sie und eine ebenso hoch wachsende Distelart einen regelrechten Schutzwall vor einer Haushälfte. - Foto: Angelika Dornich
Wildbienen an Krade - Foto: Angelika Dornich
Weinbergschnecke - Foto: Angelika Dornich
Weinbergschnecke - Foto: Angelika Dornich
Weinbergschnecke - Foto: Angelika Dornich
Grasfrosch - Foto: Angelika Dornich
Grasfrosch - Foto: Angelika Dornich


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